Hurts „Surrender“ (CD_SONY)

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Zu aller erst macht sich hier Enttäuschung breit, denn Hurts haben mit ihrem dritten Longplayer lange nicht mehr die Qualität erreicht, die sie mit ihren bisherigen Alben „Exile“ und „Happiness“ abgeliefert haben. Nach wie vor reicht den beiden Briten ein Wort, um ihr Album zu beschreiben. Dieses mal ist der Titel sogar noch als Stück auf dem Album vertreten, was sowieso schon nach übler Major Label Politik klingt. Da macht sich ein Künstler die Arbeit und schreibt zehn Songs oder mehr, aber für einen Albumtitel reicht die Kreativität nicht aus? Das kann doch nicht wahr sein. Andere Stimmen behaupten natürlich, dass das Titelstück Pate für alle anderen Songs steht oder dass der Song für das Album besonders wertvoll sei. Wie dem auch sei… „Surrender“ als Album kommt mit 9 weiteren Songs nur auf eine Spielzeit von 33 Minuten? Das ist ja ein Spitzen Preis/ Leistungsverhältnis aller erste Güte. Sorry, aber das geht mal gar nicht. Nachdem das kurze „Surrender“ Vocal Intro dann vorbei ist, geht es mit der ersten Single „Some kind of heaven“ los. Als Single komplett ungeeignet, wenngleich der Song schon ins Ohr geht. Hurts sind mit diesem Song von den coolen Newcomern mit Gel-Frisuren zu Tüpptütüpptü-Radio Schnulzen verkommen. Schade!
Wertung: 40%
Micha L.

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