Happy Birthday „Master and Servant“

Der Sound der für Depeche Mode den Durchbruch in Europa bedeute wurde mit Songs wie „Everything Counts“ geebnet. Eine Steigerung dessen fand sich ein Jahr später im Song „Master and Servant“ wieder. Die Band waren Studio Nachbarn von Frankie goes to hollywood, die derzeit an ihrem „Relax“ arbeiteten und beeindruckendes auf die Beine stellten. Also schraubte Studio-Chef Alan Wilder zusammen mit Produzent immer weiter an dem genialen Sound zu „Master and Servant“ und legte Spur über Spur und die Effekt Maschinerie rollte. So entstand einer der geilsten Depeche Mode Sounds ever, der bis heute in der Geschichte einmalig ist. Hinzu kommen die grandiosen Lyrics von Martin Lee Gore, der einmal mehr seine Sexualität thematisierte.

Der Song erschien am 20. August 1984 als Single aus dem Album Some Great Reward. Es erreichte hohe Chartplatzierungen, so Platz 9 in Großbritannien und Platz 2 in Deutschland, wurde aber auch aufgrund des Textes kontrovers diskutiert.

Der Produktionsprozess gehörte nach Erinnerung der Band zu den längsten überhaupt. So soll allein das Abmischen sieben Tage in Anspruch genommen haben. Nach dem Mastering fiel der Band auf, dass der Kanal mit der Snaredrum im letzten Refrain gemutet, also unterdrückt, geblieben war. Der Peitscheneffekt wurde dadurch erzielt, dass Label Chef Daniel Miller im Studio ein Zisch- und Spuckgeräusche machte.

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