„Renne zur Rettung mit Liebe und Frieden wird folgen.“

Mit den Worten seines viel zu früh verstorbenen Bruders River, beendete Oscar Preisträger Joaquin Phoenix bei der diesjährigen Oscar Verleihung seine Rede. In seiner Ansprache erinnerte der Schauspieler an Grausamkeiten gegenüber Tieren, seine eigenen Fehler und die Fähigkeiten der Menschen einander zu helfen, die in seinen Augen die beste Eigenschaft unserer Spezies sei.

Damit trifft er einmal mehr den Zahn der Zeit. Wenn man sich seine Rede auf YouTube anschaut und direkt nach diesen magischen Worten eine viel zu laute Werbung auf die Ohren geknallt bekommt, weiss man allerdings, das der Traum seines Bruders und sicher auch seine eigenen nicht in Erfüllung gehen werden.

Heutzutage könnten alle Menschen auf der Welt ein glückliches Leben haben, doch wer putzt dann die Villen, wer entleert unsere Mülltonnen und wer arbeitet nachts, während andere nicht nur von ihrem Luxusleben träumen, sondern dieses gleichzeitig sogar leben?

So lang man auch zurück schaut, gab es immer schon Menschen, denen es besser ging als andere und das schon immer auf Kosten der anderen. In der heutigen Zeit geht es noch mal um ein vielfaches mehr darum, den anderen klein zu halten, damit der übermächtige uneinholbar wächst.

Die reichsten Menschen dieses Planeten könnten das ganze Leid in dieser Welt sofort stoppen, damit wir ab diesem Moment alle gleich sind. Das wäre das Beste, was die Menschheit füreinander tun kann, aber der Mensch ist viel besser darin alles zu zerstören, was ihn umgibt: Familie, Tiere und unseren wunderschönen Planeten.

Deshalb bedarf es keiner Reden mehr, es besteht Handlungsbedarf. Überall werden Dinge versprochen: in de Politik, der Finanzwelt, in Beziehungen und in Hollywood. Wahrhaftige Veränderungen erfordern Taten. Was tut ihr um diese Welt besser zu hinterlassen, als ihr sie vorgefunden habt?

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