Spiel! Satz! Und Sieg! Tennis verlängert unser Leben um fast 10 Jahre!

6. Januar 2021 Von syn Aus

Wenn man sich auf deutschen Tennisplätzen so umschaut, merkt man sofort, das der ehemals weisse Sport zum überwiegenden Teil von Männern und Frauen jenseits der 60, 70 und 80 gespielt und geliebt wird.

In den USA hat man inzwischen die Ü90 Altersklasse neu geboren, um besonders gesundheitsbewussten Menschen die Möglichkeit zu geben, ihren geliebten Sport für Körper, Geist und Seele auch chancengleich bis ins extrem hohe Alter, das weit über der normalen Sterblichkeit liegt, auszuüben.

In einer 25 Jahre andauernden Studie hat man 9.000 Teilnehmer begleitet und nun herausgefunden, das Tennis durch sein Ganzkörpertraining, bei dem ständigen Wechsel zwischen sprinten, laufen, stellen, hechten und dem permanenten Wechsel zwischen Vor- und Rückhand so gut wie jede Muskelgruppe aktiviert und schult. Ausdauer und Kraft, Reaktionsschnelligkeit und Koordination sind auf allen Tennisplätzen dieser Welt gefordert. Zu guter Letzt sind die sozialen Kontakte, die die Tennisspieler bis ins höchste Alter besitzen nicht nur für das Immunsystem von großer Bedeutung, sondern auch vor allem für die geistige Fitness und Gesundheit.

Von diesem Umstand kann man sich sehr schnell überzeugen, wenn man mit Tennisspielern aus den hohen Altersklassen ins Gespräch kommt.

So ist es also nicht verwunderlich, das Tennisspielern die höchste zu erwartende Lebensverlängerung von im Schnitt 9,7 Jahren zu Teil werden. Badminton kann das Leben der aktiven Menschen immerhin um 6,2 Jahre verlängern. Noch ganz gut schnitt bei der Studie auch der Fussball ab, der aber vor allem durch die nie vorhandene Einsamkeit punktete. Leider muss man dem Fußball auch als einer der verletzungsanfälligsten Sportarten bezeichnen, die leider ein Lebenlang Komplikationen nachsich ziehen können. Gerade deshalb wechseln viele Fußballer auch sehr erfolgreich in den Tennissport und können von da an bis ins hohe Alter Wettkampf, Fitness, Geschicklichkeit, Kreativität und ein starkes Immunsystem aufrecht erhalten.

Ausdauer- Sportarten wie Joggen, Radfahren oder Schwimmen können das Lebensalter allerdings nur zwischen drei und vier Jahren erhöhen. Alle Arten der Gymnastik, zu der auch Yoga zu zählen ist, verlängern das Leben um bis zu drei Jahren. Wobei diese Studie die vielen weiteren Vorteile von Yoga nicht im Ansatz beachtet.

Räumt diese Studie nun auch mit einem der lächerlichsten Thesen der Wissenschaft auf, daß Krankheiten vererbbar sind? Ja, absolut, denn auch wenn man Tennis schon seit vielen Jahrhunderten spielt, ist die athletische Wirkung, vor allem erst in den letzten 30 Jahren zum tragen gekommen. Jeder der Tennis spielt, sollte sich also mal fragen, ob die Form seiner Tenniskunst ansatzweise etwas mit Athletik zu tun hat, um so die volle Wirksamkeit des gesundheitlichen Aspektes für sich nutzen zu können. So kann man verdeutlichen das es familiär bedingte Krankheiten durch einen komplett anderen Lebenswandel gar nicht geben kann.

„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“

Henry Ford

Dieser Studie völlig unbeachtet greift die Politik in das Leben der gesundheitsbewussten Menschen innerhalb der Corona Krise ein und hat dabei nicht eine Sekunde über die Langzeitschäden nachgedacht, die nicht nur die Lebenszeit der Menschen verkürzen, sondern vor allem auch deren Gesundheit im hohen Maß zerstören wird.

Die Folgen des Bewegungsmangels, der uns in diesen Tagen mehr ereilt als jemals zuvor, wurde in vielen Studien, gerade was unsere Kinder betrifft, schon mehrfach nachgewiesen. Damit schädigt man nicht nur die persönliche muskuläre Entwicklung der Kinder und Erwachsenen, sondern vor allem auch große Teile des Immunsystems. Teile der Abwehrkräfte des Immunsystems entstehen in den T-Zellen, die man in der freien Natur zum vermehren und stärken anregt. Wenn man sich deutsche Wälder in Zeiten von Lockdowns, Ausgangssperren und Einschränkungen des Bewegungsradius ansieht, so kann man nur zu einem Entschluss kommen: Das Immunsystem der Menschheit ist bedroht und zwar massiv.

“Also, geht´s raus. Spielt´s Tennis!”

Migo Spenst

Hier gehts zur Studie: https://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(18)30538-X/fulltext