Starbucks sucks: Die Diebe der Novemberhilfe

5. Dezember 2020 Von syn Aus

In diesem Jahr muss man innerlich schon sehr gefestigt sein, um den ganzen Irrsinn zu ertragen, den die sogenannten Experten Tag ein Tag aus mit den Bürgern abziehen.

Erst schaffen sie es nicht ein schlüssiges und nachhaltiges Konzept zum Schutz und Erhaltung unserer Gesundheit abzuliefern und versäumten vor vielen Jahren, das ein Gesundheitsgefährdentes Unternehmen wie Starbucks sich zusätzlich zu den weiteren Krankenhaus- Überlastern wie McDonalds, KFC, Burger King, Pizzahut und Co in unserem Land einnistet.

Der fatalen Fehler aber noch nicht genug, denn Starbucks zahlt hier so gut wie keinerlei Steuern, da jede Filiale, von der mittlerweile in jeder Stadt eine zu finden ist, Lizenzgebühren in astronomischer Höhe an den Mutterkonzern zahlen muss. Das bedeutet, dass hier rote Zahlen geschrieben werden, damit die schwarzen Zahlen auf irgendeiner Insel kaum versteuert werden müssen. Ist das Betrug? Nein, das ist rechtens. Starbucks folgt dabei nur dem Beispiel einer Vielzahl von Unternehmen.

Dennoch ist der Fall Starbucks ein ganz besonderer. Mit ihren von Zuckerüberhäuften Produkten tragen sie in einem nicht ausrechenbaren Rahmen zur Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung bei. Natürlich ist es jedem selbst überlassen, wo er seine Kaffeespezialitäten erwirbt, doch die Müllberge die Starbucks anhäuft, sprechen ein klares Bild.

Hinzu kommt, das Starbucks keinerlei Nutzen für die deutsche und auch sonst keiner Wirtschaft erbringt, da Starbucks keinerlei Menschen ausbildet oder fördert, sondern lediglich unsere Zahl der Arbeitssuchenden mit Fakezahlen ausschmückt und überwiegend Minijobber beschäftigt. Diese zahlen kaum oder überhaupt keine Steuern.

Das ist alles unlängst bekannt, bringt die Menschheit aber keineswegs dazu ihren Kaffeegenuss zu überdenken. Die Plörre wird weiter getrunken und die halbfertig gebackenen Backwaren in großen Mengen verzehrt, denn was schmeckt besser zu einer mit Zucker getränkten Kaffeespezialität aus dem Land der unbegrenzten Fettleibigkeit? Richtig, dieser halbfertige Kuchenteig mit noch mehr Zucker, das dann überwiegend natürlich im ToGo Geschäft an die Gesundheitsfanatiker und Umweltaktivisten zum nahezu Selbstkostenpreis verkauft wird. Hipster zu sein ist nicht nur teuer, sondern fordert vielerlei Verständnis der Mitbürger, die diesen Irrsinn zwar erkennen, aber natürlich trotzdem mitfinanzieren dürfen.

Das Beste kommt zum Schluss. Nun hat die Bundesregierung Ende Oktober einen neuen Maulkorb in Form einer großzügigen Novemberhilfe verkündet. Das hat unterbunden, dass der lange überfällige Aufschrei der Künstler, der so zart war, wie die ersten Sprossen eines Schneeglöckchens, schneller wieder verschwand, als Lockdown-kritische Kanäle bei Youtube in den letzten zwei Monaten gelöscht wurden.

Der Staat, dem die Kohle langsam ausgeht, hat die Beantragung der Novemberhilfe an viele Bedingungen geknüpft, die dafür sorgten, das man die Rettung der Umsatzstärksten Zeit erst ab dem 25.11.2020 ab 13h beantragen konnte. Entweder über einen überteuerten, völlig sinnfreien Steuerberater oder als Soloselbstständiger über das verschlüsselte Elsterportal. Immerhin hat man aus der ersten Überbrückungshilfe gelernt und schippt unsere sauerverdienten Steuereinnahmen nicht mehr mit der Plattschübbe aus dem Fenster und finanziert damit zahlreiche Verbrecher und Clans, damit deren Übermacht sich nicht noch mehr Stadtteile annektiert, in die die Prügel Polizei sich seit Jahrzehnten schon nicht mehr hinein wagt.

Nun haben zahlreiche Künstler, Gastronomen, Tennislehrer und Soloselbstständige diese Hilfe beantragt. Bis heute ist noch kein Cent bei den Betroffenen eingegangen. Teilweise haben die Menschen, die von jetzt auf gleich keinen Cent mehr verdienen dürfen, nicht mal eine Mitteilung bekommen, wann und ob sie mit der Auszahlung rechnen können, denn wenn weg dann weg. So war es auch im April.

Aber kein Grund zur Panik, große Tagesblätter berichteten nun, das die Auszahlungen der Novemberhilfen bis in den Januar hinein dauern können, weil schlichtweg gar kein Geld mehr da ist, um das gemachte Versprechen einlösen zu können. Ist ja auch nicht schlimm, als Staatsdiener bekommt man das November Gehalt spätestens am 31. Oktober im voraus. Wer jetzt geglaubt hat, das Selbstständige, die ihre Umsätze ja teilweise täglich erhalten, mit einer ebensolchen Zahlung zu rechnen haben, der wird ein komplett unentspanntes Weihnachtsfest erleben, wo Geldsorgen und Existenzängste die Füllung der Weihnachtsgans sein werden. Vielleicht schmücken sie sogar manchen Weihnachtsbaum. Der Bundestag machte es geschmacklos und perfide vor, indem dort das Coronavirus als Baumschmuck zu finden ist.

So wird der Songtext des Weihnachtsliedes “Have yourself a merry little Xmas” ad absurdum geführt:

“From now on, our troubles will be out of sight”

Hugh martin

Die Probleme werden und wurden verschärft und wenn man sich noch der Angst stellen muss, sich eine neue, tödliche Krankheit einfangen zu können, muss sich jedem klar sein, das dieser Staat noch nie geholfen hat, wenn man ihn gebraucht hat. Die Rettung kann nur die Selbsthilfe sein, vor allem in der gesundheitlichen Eigenverantwortung.

Eines aber ist sicher, Starbucks hat die November Hilfe ebenfalls beantragt und wird sie auch bekommen. Zusätzlich zum florierenden ToGo Geschäft, denn wenn das kleine, niedliche Cafe mit Jahrzehntelanger Familientradition längst Pleite gegangen ist, werden die Meere dieser Welt immer noch mit Plastikdeckeln von StarSucks verseucht sein.

Zudem ist der Politik noch ein kleiner Fehler unterlaufen. Ursprünglich wollte man natürlich nur 75% des Gewinnes erstatten. Leider wissen die meisten Politiker nicht, dass Firmen mit oder ohne Verantwortung für den Planeten mit mehreren Zahlen jonglieren müssen. So kam es dazu, das irgendwann nur noch von Umsatz gesprochen wurde. Ein riesengroßer Unterschied, der nur CDU Abgeordneter Lindemann aufgefallen war. Mit einer WhatsApp Nachricht in einer WhatsApp Gruppe versuchte er dieses noch Heldenhaft zu verhindern, doch scheinbar sind die Nachrichten des kleines Abgeordneten auf stumm gestellt. So wird es Konzernen wie Starbucks ermöglicht, den nicht nur Umsatzstärksten November aller Zeiten einzufahren, sondern sogar den Monat mit dem größten Gewinn zu erzielen und das hierzulande nahezu Steuerfrei, während es Menschen gibt, die in diesem Jahr gar kein Geld verdient haben.

Ist das Betrug? Nein, das ist Politik!